Beiträge von — Mai 2009
Die Regentonne: Stechmücken vs. Fischzucht
30.05.2009, von Sascha - der Hobbygärtner 1 Kommentar
Vor einigen Jahren hab ich bei uns im Garten ein Gartenhaus gebaut. Um das Regenwasser vom Dach zu sammeln und somit Kosten für die Gartenbewässerung zu sparen, bekam das Gartenhaus Regenrinnen und darunter zwei Regentonnen. Da ich für die üblichen großen Regentonnen zu wenig Platz hatte, nahm ich stattdessen die typisch blauen Maischefässer. Doch das wird mir inzwischen zum Problem…

Regentonne mit Stechmückenlarven (roter Pfeil)
Denn letzte Woche war es ja mal wieder längere Zeit richtig heiß und trocken. Natürlich bekamen meine Pflanzen in ihrer momentanen Wachstumsphase einiges an Wasser. Als ich mich mit der Gießkanne jedoch der Regentonne näherte, kamen mir eine ganze Menge Stechmücken entgegen geflogen. Das ist auch nicht verwunderlich: Stechmücken legen ihre Larven in stehenden Gewässern ab. Dort entwickeln sich diese, schlüpfen schließlich und werden zu diesen kleinen nervigen Viechern. Meine Regentonnen sind also die perfekte Kinderstube für die Stechmücken. Doch meine Tierliebe zu ihnen hält sich stark in Grenzen, spätestens seitdem ich letzte Woche in meinem Garten gegrillt und gefeiert hab und dort von den lästigen Mücken keine Minute in Ruhe gelassen wurde.
Was kann ich nun gegen diese quasi selbstgemachte Stechmückenplage tun? Ich dachte zuerst daran, die Regentonnen abzudecken. Dafür gibt es ja extra Deckel. Nur bei meinen Maischefässern ist das etwas schwierig, zumal die Deckel keine Öffnung für das herunterlaufende Regenwasser haben und ich somit jedesmal bei Regen erst die Deckel wieder entfernen müsste. Auch ein Fliegengitter über die Regentonne zu spannen ist kontraproduktiv, schließlich will man ja ab und zu mit der Gießkanne Wasser aus der Tonne schöpfen.
Die rettende Idee gab mir Chris. Er hatte hier schon einmal über seinen Gartenteich berichtet und erklärte mir, dass er bei sich daheim einfach ein oder zwei kleine Goldfische aus dem Gartenteich nimmt und sie in die Regentonne setzt. Denn wie wir alle wissen, ernähren sich Fische auch gerne von Fliegenlarven. Fazit: Einen Goldfisch in der eigenen Regentonne auszusetzen schlägt (mehr als) zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn erstens können sich keine Stechmücken mehr entwickeln und ich bleibe von der Plage verschont. Und zweitens habe ich im Herbst dann zwei große, gut genährte Goldfische.
Kategorien: Garten allgemein, Gartenteich
Bookmarken:
Salbei noch nicht geblüht? Schnell ernten!!!
29.05.2009, von Blumenmann Kommentar hinzufügen
Fast hätte ich es vergessen, doch eine Schönwettererkältung hat mich drauf aufmerksam gemacht :-/
Die Erntezeit für Salbei ist fast vorbei, denn bald fängt er an zu blühen. Also schnell abernten! Besonders die jungen Blätter sind sehr reich an Inhaltsstoffen, die gut gegen Erkältung und Halsentzündungen sind.
Wer wenig Zeit zum ernten hat, kann auch ganze Triebe abschneiden, anstatt jedes einzelne Blatt ab zu pflücken. Die abgeschnittenen Triebe kann man dann zu kleinen Salbeisträußen mit einer Schnur zusammenbinden. Ein Schnurende dabei schön lang lassen, so dass man die Salbeisträuße einfach zum trocknen aufhängen kann.
Tipp vom Schlaumeier: Ein geeigneter Ort sollte trocken und warm sein. Ein Dachboden eignet sich dafür besonders gut.
Und nun schnell zum ernten!
… wer enttäuscht feststellt, dass sein Salbei schon blüht muss sich leider bis September gedulden. Denn Salbei kann auch nach der Blühtezeit geerntet werden, die zu diesem Zeitpunkt vorbei sein sollte.
Kategorien: Garten allgemein, Gartenpflanzen
Bookmarken:
Pflegetipps für Tomaten
27.05.2009, von Chris 2 Kommentare
Die Tomatenpflanzen sind nun ausgesetzt. Jedoch benötigen die Pflanzen viel Pflege und sind leider kein Selbstläufer. Wer also denkt, er hat in ein paar Monaten tolle saftige Tomaten ohne etwas dafür zu tun, der hat sich leider geirrt.
Um braunen Tomaten oder gar verwelkten Tomatenpflanzen vorzubeugen folgen an dieser Stelle wieder ein paar Pflegetipps.
Tomaten vor Wasser und regen schützen
Tomatenpflanzen sind leider sehr anfällig für Pilzkrankheiten. Bei feuchtwarmen Klima, z.B. in einem Gewächshaus oder während des deutschen Hochsommers breiten sich diese Pilze leider besonders gut aus.
Daher sollte man beim Gießen darauf achten, dass nur die Wurzeln gegossen werden und kein Wasser auf die Blätter gelangt. Zudem sollten die Tomatenpflanzen vor Regen geschützt werden, beispielsweise durch ein Gewächshaus.
Ansonsten kann es passieren, dass die Tomatenpflanze von der sogenannten Kraut- und Braunfäule (Phytophthora) befallen wird. Eine solche Erkrankung führt meist innerhalb weniger Tage zum Totalausfall der Pflanze.
Daher muss schnell gehandelt werden. Die Braunfäule erkennt man an graubraunen Flecken, die sich zunächst auf den Blättern und später sogar auf der Frucht selbst bilden. Die betroffenen Teile müssen sofort entfernt werden, damit nicht die gesamte Tomatenpflanze befallen wird.
Tomatenpflanzen Ausgeizen
Die Tomatenpflanzen benötigen sehr viel Nährstoffe. Damit genügend Nährstoffe für die Früchte, also die Tomaten selbst vorhanden sind, müssen die Pflanzen mehrmals ausgegeizt werden, also von Seitentrieben (Geiztrieben) befreit werden. Seitentriebe sind dünner als der Haupttrieb und wachsen in den Achseln zwischen den Blättern und Stängeln. Die Geiztriebe benötigen Nährstoffe, bilden aber meist nur Blätter aus. Daher können diese ohne Bedenken entfernt werden.
Immer ausreichend Gießen
Wie auf unserem Blog schon mehrmals erwähnt müssen die Tomatenpflanzen regelmäßig gegossen werden. An heißen Sommertagen kann eine Tomatenpflanze mehrere Liter Wasser benötigen. Aber die Pflanzen sollten auch nicht ertränkt werden. Zu viel Feuchtigkeit kann wie anfangs beschrieben zu Pilzerkrankungen führen.
Natürlicher Dünger zur Schädlingsbekämpfung und für das Wachstum
Wir verwenden für unsere Tomaten- und Paprikapflanzen ausschließlich natürlichen Dünger. Bei Tomatenpflanzen lohnt sich vor allem das Anrühren von Brennesselbrühe. Diese besitzt nämlich gleich 2 Funktionen.
Sie kann einerseits als Dünger dienen. Hierbei wird die Brennesselbrühe mit dem Wasser zum Gießen vermischt und die Wurzel bewässert.
Andererseits kann die Brenesselbrühe aber auch direkt als Dünger auf die Pflanze aufgetragen werden. Durch das direkte Auftragen auf die Pflanze wird sie z.B. vor Blattlausbefall geschützt. Hierbei muss auch wieder darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht zu nass wird. Am besten bringt man die Brennesselbrühe mit Hilfe eines Sprühtanks oder einer größeren Sprühflasche auf.
Wer diese Gartentipps beachtet, der muss nur noch auf gutes Wetter hoffen ![]()
Für diejenigen, die nicht wissen in welchem Verhältnis Brennesselbrühe gemischt werden sollte oder in welcher Form sie erhältlich ist, folgt in den kommenden Tagen ein Blogeintrag.
Kategorien: Gartenpflanzen
Bookmarken:
Rasen wässern im Mai
24.05.2009, von Svea - die Tulpe Kommentar hinzufügen

Der Rasenboden macht es aus, achtet auf das Rasen-Wurzelwerk! | Quelle: pixelio.de
Sobald mal eine gewisse Trockenheit über Deutschland herrscht und nach Tagen kein Regen gefallen ist, neigen viele Hobbygärtner dazu, ihren Rasen zu überwässern – wie auch ich. Die Rasengräser sind jedoch bereit längere Trockenzeiten zu überbrücken. Als erstes stellen die Gräser das Wachstum ein und das Wurzelwerk zieht immer mehr in die tieferen Bodenregionen ein, um sich neue Wasserressourcen aus dem Garten zu ziehen. Wer jetzt die Rasenflächen bewässert, verflacht das Rasen-Wurzelwerk.
Wenn das Bodenwerk extrem trocken sein sollte, verblassen die Grashalme an den Spitzen und verlieren an Standfestigkeit und Widerstandsfähigkeit. Selbst in dieser Phase muss nicht unbedingt bewässert werden, denn der Rasen ist meist robuster als man denkt. Befindet sich der Rasen jedoch in der ersten Gartenlebensphase, sollte er nicht unbedingt austrocknen. Entscheidet sich der Gartenliebhaber den Rasen zu bewässern, sollte dies ausgiebig und gleichmäßig abends erfolgen, da die Pflanze zu dieser Zeit am besten Wasser aufnehmen und das Wasser nicht so schnell wieder verdunstet. In der Regel sollen 15 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter Rasenfläche verteilt werden, so dass das Wurzelwerk durchgehend bewässert wird. Also nicht direkt zum Rasensprenger und Gießkanne greifen, sondern Wetter und Bodenstruktur täglich kontrollieren, um einen optimalen, grünen Rasen im Garten zu erhalten!
Kategorien: Garten allgemein, Gartenpflege
Bookmarken:
Rasen Wallpaper - es grünt der Desktop
21.05.2009, von Sascha - der Hobbygärtner Kommentar hinzufügen
Passend zum Thema “Stiftung Warentest hat Rasenmäher getestet” bieten wir euch ein neues Garten Wallpaper zum Download an. Holt euch diesen schönen Rasen direkt auf den Bildschirm.
Kategorien: Garten allgemein
Bookmarken:
Tomaten- und Paprikapflanzen ausgesetzt
20.05.2009, von Chris Kommentar hinzufügen
Am vergangenen Wochenende haben wir unsere angezüchteten Tomatenpflanzen und Paprikapflanzen in unsere selbstgebauten Gartengewächshäuser umgepflanzt.
Die Pflanzen hatten bereits eine Größe von etwa 30 Zentimeter (Tomaten). Die Paprikapflanzen waren noch etwas kleiner, was aber normal ist.
Damit die Pflanzen sich nun weiter entwickeln können, ist regelmäßiges Gießen wichtig.
Besonders die Tomatenpflanzen benötigen spätestens alle zwei Tage Wasser. Im Hochsommer bei entsprechenden Temperaturen sogar täglich. Die richtige und regelmäßige Bewässerung ist also sehr wichtig.
Nun muss nur noch das Wetter mitspielen und die Pflanzen sollten gut gedeihen.
Kategorien: Garten allgemein, Gartenpflanzen
Bookmarken:
Stiftung Warentest hat Rasenmäher getestet
18.05.2009, von Sascha - der Hobbygärtner 1 Kommentar
Vor kurzem hat die Stiftung Warentest erneut elektronische Rasenmäher gestetet, Benzinrasenmäher wurden außen vor gelassen.
Da stellt sich uns als Garten-Freunde natürlich die Frage, welcher Rasenmäher am besten mäht. Und: Gibt es Qualitätsunterschiede zwischen Elektromäher, Akkumäher oder Handmäher?
Was wurde getestet?
Getestet wurde zunächst das Mähen. Hierbei mussten sich die Rasenmäher bei trockenem und nassem Rasen beweisen und mit gutem Schnittbild überzeugen. Zudem wurde die Handhabung der Gartengeräte untersucht, indem die Gebrauchsanleitung gesichtet und Wartungsaspekte geprüft wurden. Zusätzlich sahen die Prüfer bei der Haltbarkeit der Geräte, der Sicherheit für den Gärtner/die Gärtnerin und der Verträglichkeit für die Umwelt (z.B. Stromverbrauch) genauer hin.
Mäht Markenqualität gut?
Eines vorweg: kein einziger der getesteten Rasenmäher hat es zu einem “sehr gut” gebracht. Unter den besten 5 Rasenmähern finden sich einige bekannte Marken: Gardena, Wolf-Garten, Brill und AL-KO.

Platz 2 im Test: Gardena 38E easyMove (Quelle: Stiftung Warentest)
Die Rasenmäher von Bosch hingegen schnitten schlechter ab: gleich bei zwei getesteten Mähern brach die Halterung der hinteren Achse. Markenname bedeutet also nicht gleich Qualität. Testsieger wurde der Elektrorasenmäher Sabo 36-EL SA752, auf dem zweiten Platz landete der Gardena 38 E easyMove.

Testsieger: Der Sabo 36-EL SA752 (Quelle: Stiftung Warentest)
Und die Tester geben uns auch gleich noch zwei Tipps mit auf den Weg: Von Akkurasenmähern sollte man die Finger lassen. Die Mähleistung war nur durchschnittlich, das Gerät jedoch wesentlich teurer als vergleichbare Elektrorasenmäher. Außerdem: Für Gartenliebhaber, die nur eine kleine Rasenfläche haben sind Handmäher eine lohnenswerte Alternative.
Weitere Informationen zu den Rasenmähern gibts auch bei uns im Herstellerverzeichnis. Und unter Motor-Gartengeräte findet ihr einen allgemeinen Überblick zu Gartengeräten mit Motor.Eine generelle Einführung in Gartengeräte findet ihr in Gartengeräte.
Quelle: Stiftung Warentest, Heft 5/2009, S. 64-68, zu beziehen unter www.test.de
Kategorien: Gartengeräte, Gartenpflege
Bookmarken:
So bleiben auch deine Rosen gesund
17.05.2009, von Kami 2 Kommentare
Wie schütze ich meine Rosen effektiv vor Krankheiten?
Zwar ist es keine große Kunst eine Rosenpracht im heimischen Garten zu erreichen, doch man sollte bestimmte Regeln einhalten, die für die Rosen zum Überleben wichtig sind.
Die Rosen entfalten sich an luftigen und sonnigen Plätzen am liebsten. Stimmt die Blumenerde, der Standort, das Kleinklima und die Pflegemaßnahmen des Rosenstocks, zeigt die Rose ihre Blüte in voller Schönheit.
Unsere Gartentipps zur Vorbeugung und Schutz vor Rosenkrankheiten.
Der echte Mehltau
Der Mehltau ist ein mehliger Pilzbelag auf Rosenblättern, Blüten und Triebspitzen, der in der Regel im Frühsommer zu entdecken ist.
Um dem Mehltau entgegenzuwirken, kann man Pilzfrei Saprol, Bioblatt-Mehltaumittel, Celaflor Pilzfrei Ectivo oder das Hausmittel Ackerschachtelhalm-Brühe auf der Rose anwenden.
Der falsche Mehltau
Man erkennt den falschen Mehltau am gräulichen Schimmelrasen auf
den Blattunterseiten junger Blätter. Dagegen kann man vorbeugend folgende Mittel am Rosenstock anwenden:
Cupravit Kupferkalk (Deutsch: Winterspritzung) oder Kupferspritzmittel Funguran.
Der Sternrußtau
Das Hauptmerkmal des Sternrußtau sind sternförmige, violett-schwarze Flecken auf den Rosenblättern.
Vor allem im Spätsommer und im Herbst, besonders in nassen Jahren, ist diese Rosenkrankheit aufzufinden.
Bei dieser Krankheit helfen nur folgende Mittel: Compo-Rosenspray N, Celaflor Pilzfrei Ectivo oder das Hausmittel Ackerschachtelhalm-Brühe.
Der Rosenrost
Der Rosenrost ist ein orangefarbenes Sporenlager an der Blattunterseite. Es wird mit
Pilzfrei Saprol, Maneb WP, Celaflor Pilzfrei Ectivo und unter anderem mit dem Hausmitteln Farnkraut-, Wermut- bzw. Ackerschachtelhalm-Brühe behandelt.
Die Rindenfleckenkrankheit
Diese Rosenkrankeit erkennt man durch die bräunlichroten Flecken auf der Triebrinde.
Bei dieser Rosenkrankheit sollte man die kranken Triebe entfernen und in den Hausmüll, nicht auf den Kompost im Garten entsorgt.
Um eine weitere Ausbreitung der Rindenfleckenkrankheit zu unterbinden, verwedet man Kupferspritzmittel.
Kategorien: Garten allgemein, Gartenpflanzen
Bookmarken:
Salbei pflegen – was muss ich als Hobbygärtner beachten?
16.05.2009, von Svea - die Tulpe 3 Kommentare

Salbei richtig pflegen | Quelle: pixelio.de
Salbei ist ein Alleskönner, denn seine Wirkstoffe als Heilmittel sind einzigartig. Nicht nur aus diesem Grund stehen zwei Salbeistöcke seit einem Monat auf meinem Süd-Balkon, sondern auch wegen seinem angenehmen und aromatischen Geruch. Auch für unsere Küchenexperimente steht der Salbei zur Verfeinerung von Fleisch- und Fischgerichten zur Verfügung.
Am Liebsten mögen die Salbeistauden einen warmen, sonnigen Standort, besonders im windgeschützten Bereich. Achtet darauf den Salbei nicht zu überwässern, denn er mag trockene und durchlässige, zum Teil kalkhaltige Kräutererde. Am Liebsten mag der Salbei im Garten noch eine Kiesschicht, die die Wärme speichert. Mein Salbei (günstig kaufen) im Topf fühlt sich auf unserem Sonnenbalkon richtig wohl und blüht im wunderschönen Violett. Hoffentlich hält die Salbeiblüte noch bis Mitte Juni an. Beim Pflanzen des Salbeis im Kräuterbeet sollte man einen Abstand von mindestens dreißig Zentimetern zu anderen Pflanzen einhalten. Zugleich sollte man nach Ende August den Salbeistock nicht mehr zurückschneiden und düngen. Eher im Frühjahr, vor dem Blühen, sollte man das Heilkraut schneiden.
Kategorien: Gartenpflanzen
Bookmarken:
Eisheilige im Garten - Bauernweisheit im Mai
13.05.2009, von Svea - die Tulpe 3 Kommentare

Eisheilige im Garten: Bauernregeln im Mai | Quelle: pixelio.de
Heute musste ich an die Gartenweisheiten meines Vaters denken, denn vor mir liegt mein Gartenkalender: „Pankratius und Servatius bringen oft Kälte und Verdruss.“ Seit gestern, den 12. Mai, sind die Eisheiligen in vollem Gange. Nun zeigt sich der Mai von einer ganz anderen Wetterseite – wir befinden uns schließlich im Sternzeichen Zwilling.
Die möglichen Temperaturenschwankungen und Kältelufteinbrüche in den Tagen zwischen dem 12. und 15. Mai können die Entfaltung sowie Entwicklung der Gartenpflanzen stark beeinträchtigen. Besonders am 15. Mai sollte der Hobbygärtner ein Auge auf seine frisch gepflanzten Blumen, Bodendecker, Sträucher oder Bäume werfen, denn die „Kalte Sophie“ kann Frost mit sich bringen. An solchen Bauernregeln hält mein Gärtnerherz fest, denn die Bauern haben nicht umsonst seit Jahrhunderten diese aufgestellt. Also: Alles mit Vorsicht beobachten, besonders ob Nachtfrost gemeldet ist und wie sich die Temperaturen sich verändern. Wenn der Wetterbericht Frost melden sollte, erhält selbstverständlich mein Olivenbaum (günstig kaufen) auf meiner Gartenterrasse eine lichtdurchlässige Ummantelung in Form eines Vlieses.
Eisheiligen auf einen Gartenblick:
Pankratius (1. Eisheiliger) 12. Mai
Servazi (2. Eisheiliger) 13. Mai
Bonifazi (3. Eisheiliger) 14. Mai
Sophie (4. Eisheilige) 15. Mai
Kategorien: Garten allgemein, Gartenpflanzen
Bookmarken:














