Heilkräuter: Odermennig wirkt heilend auf Magen, Leber, Galle und Darm

Odermenning

Heimisch ist der Odermennig in Nord-, Mittel- und Osteuropa und Kaukasus. Man findet diesen häufig auf buschigen Hängen und Weiden, Magerwiesen und auf Rainen bis hin in den Vorgebirgen. Die Blütezeit ist von Juni bis August. Weitere Kräuter im Heilkräuter – Special.

Zubereitung von Odermennig: 1. Das blühende Kraut wird in der Blütezeit gesammelt, indem es einige Zentimeter über dem Erdboden abgeschnitten wird, bevor die Früchte sich entwickeln. 2. In dünner Schicht wird es dann an einen luftigen und schattigen Ort bzw. in einer Trockenanlage, bei bis zu 45° C zum Trocknen gelegt.

Verwendung von Odermennig: Dieses Mittel hat eine regulierende Wirkung auf Leber, Galle und Magen und wirkt zusammenziehend, entzündungshemmend und stopfend. Das Kraut wird in Form von Aufguss oder als Bestandteil von Teemischungen verwendet. Innerlich wirkt es heilend auf die Verdauungsorgane Magen, Leber, Galle und Darm. Das Odermennigkraut heilt äußerlich bei Mundhöhlen-Entzündungen mit Gurgelwasser und in Form von Umschlägen bei Hautausschlägen. Wegen mangelhafter Keimfähigkeit des Saatguts, ist der Anbau dieser Pflanze jedoch nicht ganz einfach.

Geschmack und Geruch vom Odermennig: Die Heilkräuter schmecken herb-bitter und riechen schwach aromatisch.

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