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Pflegetipps für Tomaten

27.05.2009, von Chris


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Die Tomatenpflanzen sind nun ausgesetzt. Jedoch benötigen die Pflanzen viel Pflege und sind leider kein Selbstläufer. Wer also denkt, er hat in ein paar Monaten tolle saftige Tomaten ohne etwas dafür zu tun, der hat sich leider geirrt.

Um braunen Tomaten oder gar verwelkten Tomatenpflanzen vorzubeugen folgen an dieser Stelle wieder ein paar Pflegetipps.

Tomaten vor Wasser und regen schützen
Tomatenpflanzen sind leider sehr anfällig für Pilzkrankheiten. Bei feuchtwarmen Klima, z.B. in einem Gewächshaus oder während des deutschen Hochsommers breiten sich diese Pilze leider besonders gut aus.
Daher sollte man beim Gießen darauf achten, dass nur die Wurzeln gegossen werden und kein Wasser auf die Blätter gelangt. Zudem sollten die Tomatenpflanzen vor Regen geschützt werden, beispielsweise durch ein Gewächshaus.
Ansonsten kann es passieren, dass die Tomatenpflanze von der sogenannten Kraut- und Braunfäule (Phytophthora) befallen wird. Eine solche Erkrankung führt meist innerhalb weniger Tage zum Totalausfall der Pflanze.
Daher muss schnell gehandelt werden. Die Braunfäule erkennt man an graubraunen Flecken, die sich zunächst auf den Blättern und später sogar auf der Frucht selbst bilden. Die betroffenen Teile müssen sofort entfernt werden, damit nicht die gesamte Tomatenpflanze befallen wird.

Tomatenpflanzen Ausgeizen
Die Tomatenpflanzen benötigen sehr viel Nährstoffe. Damit genügend Nährstoffe für die Früchte, also die Tomaten selbst vorhanden sind, müssen die Pflanzen mehrmals ausgegeizt werden, also von Seitentrieben (Geiztrieben) befreit werden. Seitentriebe sind dünner als der Haupttrieb und wachsen in den Achseln zwischen den Blättern und Stängeln. Die Geiztriebe benötigen Nährstoffe, bilden aber meist nur Blätter aus. Daher können diese ohne Bedenken entfernt werden.

Immer ausreichend Gießen
Wie auf unserem Blog schon mehrmals erwähnt müssen die Tomatenpflanzen regelmäßig gegossen werden. An heißen Sommertagen kann eine Tomatenpflanze mehrere Liter Wasser benötigen. Aber die Pflanzen sollten auch nicht ertränkt werden. Zu viel Feuchtigkeit kann wie anfangs beschrieben zu Pilzerkrankungen führen.

Natürlicher Dünger zur Schädlingsbekämpfung und für das Wachstum
Wir verwenden für unsere Tomaten- und Paprikapflanzen ausschließlich natürlichen Dünger. Bei Tomatenpflanzen lohnt sich vor allem das Anrühren von Brennesselbrühe. Diese besitzt nämlich gleich 2 Funktionen.
Sie kann einerseits als Dünger dienen. Hierbei wird die Brennesselbrühe mit dem Wasser zum Gießen vermischt und die Wurzel bewässert.
Andererseits kann die Brenesselbrühe aber auch direkt als Dünger auf die Pflanze aufgetragen werden. Durch das direkte Auftragen auf die Pflanze wird sie z.B. vor Blattlausbefall geschützt. Hierbei muss auch wieder darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht zu nass wird. Am besten bringt man die Brennesselbrühe mit Hilfe eines Sprühtanks oder einer größeren Sprühflasche auf.

Wer diese Gartentipps beachtet, der muss nur noch auf gutes Wetter hoffen :)
Für diejenigen, die nicht wissen in welchem Verhältnis Brennesselbrühe gemischt werden sollte oder in welcher Form sie erhältlich ist, folgt in den kommenden Tagen ein Blogeintrag.

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Kategorien: Gartenpflanzen
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1 Kommentar

1 Till, König von Eden { 27.5.2009 um 17:35 }

Huuu, da bin ich aber froh, diese Tips gelesen zu haben. Ich habe gestern meinen Tomatenpflänzchen eine 10 Liter-Dusche verpasst, natürlich von oben. Aber man lernt ja nie aus.
Viele Grüße
Till

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