Rosmarin
Der immergrüne Strauch entstammt den Mittelmeerinseln und wird dort - ebenso wie in den Küstenregionen des Mittelmeers - seit dem Altertum kultiviert. Inzwischen ist Rosmarin auch in unseren Breitengraden heimisch geworden. Blütezeit ist April und Mai.
Heilsame Wirkung haben vor allem die Blätter. Sie sollten an der blühenden Pflanze von den Trieben abgestreift werden. Anschließend empfiehlt sich das Trocknen in einer ausgebreiteten dünnen Schicht an einem schattigen und luftigen Ort.
Rosmarin hat einen kampferartigen Geruch, erhöht die Absonderung von Magensaft. Neben dieser für die Verdauung förderlichen Wirkung wirkt Rosmarin zudem galle- und harntreibend, desinfizierend aber auch hautreizend.
Empfohlene Anwendungsform: Aufgüsse oder in Form von Rosmarinöl zur Einreibung von Muskel- und Gelenksrheumatismus.
