Schafgarbe

Schafgarbe-Blüte in ihrer typischen, weißen Pracht | Quelle: pixelio.de
Zu finden ist die Schafgabe auf Wiesen, Weiden, Feldern, Kahlschlägen, in lichten Wäldern, an Wegen und Feldrainen, auf Schuttplätzen und über die Waldgrenze hinaus.
Von Juni bis September ist Blütezeit. Heimisch ist die Pflanze in der gemäßigten Zone Europas und in Westasien.
Zubereitung von Schafgarbe:
Während der Blütezeit wird das Kraut (Herba millefolii) einige Zentimeter über dem Erdboden abgeschnitten und in dünnen Schichten getrocknet oder gebündelt an einer schattigen und luftigen Stelle aufgehängt und getrocknet. Achtung: Die Temperatur darf bei künstlichem Trocken nicht 40 °C übersteigen!
Verwendung von Schafgarbe:
Das Kraut wird dazu verwendet, damit die Absonderung von Magensaft und die Verdauung gefordert wird. Hierbei wird der Kreislauf verbessert, Entzündungen werden gehemmt und innere Blutungen verringert.
Der Schafgraben-Teeaufguss kann innerlich und äußerlich angewandt werden. Innerlich hilft der Teeaufguss bei Magen- und Verdauungsbeschwerden sowie als blutstillendes Mittel bei Lungen- und Nierenblutungen. Äußerlich wird der Aufguss für Hautausschläge, krankes Zahnfleisch oder als Gurgelwasser für Mundfäule verwendet.
Geschmack und Geruch von Schafgarbe:
Der Geschmack ist bitter und riecht aromatisch.
