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Effektive Mikroorganismen

10.06.2010, von Sascha - der Hobbygärtner   Kommentar hinzufügen

Woher kommen effektive Mikroorganismen?

Landwirte oder auch Gärtner haben möglicherweise schon davon gehört oder diese Technik der sogar schon eingesetzt. Es geht um „effektive Mikroorganismen“. Der Großteil der Bevölkerung aber kam wahrscheinlich mit dieser Technologie, die von den Vertretern und Anwendern auch als Effektive Mikroorganismen bzw. EM-Technologie bezeichnet wird, wahrscheinlich noch nicht in Berührung, weshalb hier die Grundidee und die Methode rund um effektive Mikroorganismen kurz geschildert werden soll.

effektive Mikroorganismen

Worum geht es bei effektiven Mikroorganismen”?

Grundsätzlich geht bei dert Thematik effektive Mikroorganismen um die Behandlung von Pflanzen und Boden, vorwiegend für den landwirtschaftlichen Gebrauch. Die Effektive Mikroorganismen - Methode ist dabei bislang wissenschaftlich nicht anerkannt, wird aber von seinen Vertretern teilweise hoch gelobt. Die Grundidee ist jene, den Boden bzw. Pflanzen durch effektive Mikroorganismen zu behandeln bzw. zu behandeln. Die Mischung mit welcher, die Pflanzen behandelt werden setzt sich hauptsächlich aus Milchsäurebakterien sowie Nichtschwefelpurpurbakterien und Hefen zusammen. Der Name „effektive Mikroorganismen“ stammt auch direkt vom Erfinder selbst. Dieser ist ein gewisser Teruo Higa, welcher die Technik “Effektive Mikroorganismen (EM)” in den 70er Jahren erstmals ins Leben rief. In dieser Zeit verbreitete er seine Erkenntnisse, welche besagten, dass eine Mischung aus ungefähr 80 Mikroorganismen verschiedener Art dazu befähigt seien, eine faulende organische Substanz zu beeinflussen, sodass sie wieder zu „neuen Leben“ erwacht. Also in anderen Worten, wird der Faulungsprozess gestoppt indem der organische Stoff wieder mit neuen Vitaminen sowie Enzymen und anderen positiven Wirkstoffen angereichert und versorgt wird.

Effektive Mikroorganismen - Technologie

Die Technologie “Effektive Mikroorganismen” beschrieb der Japaner weiters so, dass es verschiedene Gruppen von Mikroben gäbe. Erstens sind da die positiven Mikroben welche aufbauend oder in anderen Worten regenerativ wirken. Die 2. Gruppe sind die negativen Mikroben – diese haben eine abbauende – auch genannt degenerative – Wirkung. Schließlich gibt es als 3. Gruppe abschließend die opportunistischen Mikroben, die eigenständig keine besondere Wirkung haben aber mit den anderen beiden Gruppen zu Mitläufern werden. In seiner Theorie der effektiven Mikroorganismen erklärt er, dass entweder Gruppe eins oder Gruppe zwei – je nach Mengenanzahl – dominant sind und die opportunistischen Mikroben dann je nach Dominanz die positiven oder negativen Mikroben in ihrer Wirkung unterstützen.

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Pflegetipps für Tomaten

27.05.2009, von Chris   2 Kommentare

Die Tomatenpflanzen sind nun ausgesetzt. Jedoch benötigen die Pflanzen viel Pflege und sind leider kein Selbstläufer. Wer also denkt, er hat in ein paar Monaten tolle saftige Tomaten ohne etwas dafür zu tun, der hat sich leider geirrt.

Um braunen Tomaten oder gar verwelkten Tomatenpflanzen vorzubeugen folgen an dieser Stelle wieder ein paar Pflegetipps.

Tomaten vor Wasser und regen schützen
Tomatenpflanzen sind leider sehr anfällig für Pilzkrankheiten. Bei feuchtwarmen Klima, z.B. in einem Gewächshaus oder während des deutschen Hochsommers breiten sich diese Pilze leider besonders gut aus.
Daher sollte man beim Gießen darauf achten, dass nur die Wurzeln gegossen werden und kein Wasser auf die Blätter gelangt. Zudem sollten die Tomatenpflanzen vor Regen geschützt werden, beispielsweise durch ein Gewächshaus.
Ansonsten kann es passieren, dass die Tomatenpflanze von der sogenannten Kraut- und Braunfäule (Phytophthora) befallen wird. Eine solche Erkrankung führt meist innerhalb weniger Tage zum Totalausfall der Pflanze.
Daher muss schnell gehandelt werden. Die Braunfäule erkennt man an graubraunen Flecken, die sich zunächst auf den Blättern und später sogar auf der Frucht selbst bilden. Die betroffenen Teile müssen sofort entfernt werden, damit nicht die gesamte Tomatenpflanze befallen wird.

Tomatenpflanzen Ausgeizen
Die Tomatenpflanzen benötigen sehr viel Nährstoffe. Damit genügend Nährstoffe für die Früchte, also die Tomaten selbst vorhanden sind, müssen die Pflanzen mehrmals ausgegeizt werden, also von Seitentrieben (Geiztrieben) befreit werden. Seitentriebe sind dünner als der Haupttrieb und wachsen in den Achseln zwischen den Blättern und Stängeln. Die Geiztriebe benötigen Nährstoffe, bilden aber meist nur Blätter aus. Daher können diese ohne Bedenken entfernt werden.

Immer ausreichend Gießen
Wie auf unserem Blog schon mehrmals erwähnt müssen die Tomatenpflanzen regelmäßig gegossen werden. An heißen Sommertagen kann eine Tomatenpflanze mehrere Liter Wasser benötigen. Aber die Pflanzen sollten auch nicht ertränkt werden. Zu viel Feuchtigkeit kann wie anfangs beschrieben zu Pilzerkrankungen führen.

Natürlicher Dünger zur Schädlingsbekämpfung und für das Wachstum
Wir verwenden für unsere Tomaten- und Paprikapflanzen ausschließlich natürlichen Dünger. Bei Tomatenpflanzen lohnt sich vor allem das Anrühren von Brennesselbrühe. Diese besitzt nämlich gleich 2 Funktionen.
Sie kann einerseits als Dünger dienen. Hierbei wird die Brennesselbrühe mit dem Wasser zum Gießen vermischt und die Wurzel bewässert.
Andererseits kann die Brenesselbrühe aber auch direkt als Dünger auf die Pflanze aufgetragen werden. Durch das direkte Auftragen auf die Pflanze wird sie z.B. vor Blattlausbefall geschützt. Hierbei muss auch wieder darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht zu nass wird. Am besten bringt man die Brennesselbrühe mit Hilfe eines Sprühtanks oder einer größeren Sprühflasche auf.

Wer diese Gartentipps beachtet, der muss nur noch auf gutes Wetter hoffen :)
Für diejenigen, die nicht wissen in welchem Verhältnis Brennesselbrühe gemischt werden sollte oder in welcher Form sie erhältlich ist, folgt in den kommenden Tagen ein Blogeintrag.

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Paprika- & Tomatenpflanzen selbst anbauen - unser Gartentipp

23.04.2009, von Chris   2 Kommentare

Eine der beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland ist die Tomate (günstig kaufen). Der größte Teil der in Deutschland verzehrten Tomaten stammt allerdings aus dem Ausland. Geld sparen ist möglich, wenn man einen eigenen Garten besitzt und Tomaten und Paprika (günstig kaufen) selbst anpflanzen kann. Hier ein paar Tipps wie Tomaten- und Paprikapflanzen, von der Aussaat in der Wohnung bis hin zur Tomatenpflanze im Garten, auch in Deutschland über zwei Meter groß werden und man nebenbei eine Menge Spaß mt seinen kleinen Schützlingen hat.

Bereits Mitte Februar sollte ma mit der Aussat von Paprikasamen beginnen. Die Samen werden hierbei in Jiffy Torftöpfe (günstig kaufen) mit Aussaaterde bzw. Pikiererde gegeben. Die Erde leicht gießen, bis sie feucht ist.

Die Torftöpfe mit den eingesähten Paprikasamen stellt man zunächst in ein Zimmergewächshaus (günstig kaufen) auf die Fensterbank, am besten auf die Sonnenseite des Hauses - natürlich innen. Wichtig ist hierbei, dass man alle paar Tage nach der Feuchtigkeit derAussaaterde sieht. Die Torftöpfe sollten dabei immer feucht sein, nicht aber nass.

Anfang März, etwa zwei bis drei Wochen später, kann man damit beginnen Tomatensamen einzusähen. Die Vorgehensweise ist hierbei die gleiche, wie bei den Paprikasamen.

Bei gelungener Anzucht werden die angewachsenen Tomaten- und Paprikapflänzchen in größere Kunststofftöpfe umgesetzt und ohne Zimmergewächshaus auf die Fensterbank gestellt. Wichtig ist auch hier, dass die Pflanzen immer ausreichend bewässert werden.

Während die Pflanzen in der Wohnung gedeihen, sollte man im Garten mit dem Bau eines einfachen Gewächshauses beginnen. Dieses sollte bei Tomatenpflanzen in etwa 1,50 Meter bis 2 Meter hoch sein. Für die Paprikapflanzen genügt eine Höhe von etwa einem bis 1,2 Meter. Zum Bau des Gewächshauses verwendet man einfache Dachlatten, die senkrecht mit ein paar Querverbindungen in den Boden geschlagen werden und Gartenfolie, die beispielsweise mit Kabelbindern oder kleinen Nägel mit den Dachlatten verbunden wird. Die Gartenfolie kann auch Löcher haben, damit ein ständiger Luftaustausch erfolgt - natürlich kann auch ein vorgefertigtes Gewächshaus verwendet werden.

In den Gewächshäusern (günstig kaufen), ob selbstgebaut oder nicht, sollte allerdings eine Möglichkeit gegeben sein, die Pfanzen zu fixieren - man will ja schließlich gerade Pflanzen haben.

Das Umpflanzen von der Wohnung in den Garten sollte Anfang Mai, je nach Witterung und nach Größe der Pflanzen geschehen.

Tipp: Dabei ist zu beachten, dass vor allem die Tomatenpflanzen etwas tiefer eingepflanzt werden, da auch der Stengel der Pflanze Wurzeln ausbilden kann.

Um später leckere Tomaten und Paprika genießen zu können ist es wichtig, dass im Sommer ausreichend Wasser vorhanden ist. Tägliches Gießen an Sonnentagen ist ein Muss!

Tipp: Zur Düngung der Tomaten- und Paprikapflanzen kann eine natürliche Brennesselbrühe verwendet werden.

Guten Appetit.

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Gartenpflege mit dem richtigen Wissen

7.04.2009, von Kami   2 Kommentare

Die schöne Osterzeit steht bevor und mein Garten blüht noch nicht so auf, wie ich es mir gerne wünsche. Was kann ich dagegen tun? Ganz viel pflegen natürlich! Um den Garten richtig zu pflegen und Fehler zu vermeiden, sollte man sich vorher beraten lassen. Dafür eignet sich die Gärtnerei des Vertrauens oder der Heimwerkermarkt in der Nähe. Natürlich gibt es auch fachspezifische Zeitschriften, Magazine oder Onlineseiten, wie diese.

Mein Garten-Pflege Tipp:
Sehr wichtig ist der Wasser- und Lichtbedarf der einzelnen Pflanzen- und Baumarten zu kennen, damit diese sich entfalten können. Für das Wachstum der Pflanzen ist Düngen eine grundsätzliche Voraussetzung, aber achten Sie auf die richtige Anwendung und Dosierung. Abgestorbene Wurzeln behandele ich, in dem ich die nicht mehr zu rettenden Pflanzen entferne und neue einsetzte. Auch bei nur wenig angeschlagenen Blüten schneide ich die abgestorbenen Blätter und Äste vorsichtig ab, damit die Pflanze gesunde Triebe nachbilden kann.

So jetzt kann mein Garten sich sehen lassen. Nicht nur ich kann mich an der schönen Pracht erfreuen, sondern auch meine Nachbarn und vorbei spazierenden Menschen.

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