Gartenterrassen mit Pflasterarbeiten neu anlegen
22.04.2009, von Kami 2 Kommentare

Terrasse richtig anlegen | Quelle: pixelio.de
Das graue Wetter ist vorbei gezogen und jetzt tritt die Farben frohe Zeit ein. Ach, meine Gartenterrasse sollte auch mal wieder einen neuen Schliff bekommen, falls ich meine Freunde zum Grillen einladen möchte. Am besten erstelle ich einen Gestaltungsplan, wie ich vorgehen werde.
Als erstes muss die Terrasse gepflastert werden. Natürlich könnte ich auch betonieren oder Holz verwenden, da ich aber einen robusten, lang anhaltenden und pflegeleichten Boden haben möchte, ist das Pflaster am ehesten für mich geeignet. Zudem haben gepflasterte Flächen eine große Auswahl an Verlegemustern und verschiedenförmigen Materialien.
Nachdem meine Terrasse neu gepflastert ist, muss ich nur auf sehr gute Pflege achten. Ab und an mal die Pflaster kehren. Lästig wird es dann, wenn sich mit der Zeit Moose und Unkraut bilden. Mit einem Fugenkratzer und diversen Herbizide-Sprühern, ist Unkraut schnell aus dem Weg geschafft. Moose und Schmutz entfernt man mit einem Hochdruckreiniger (günstig kaufen) oder mit einer Wurzelbürste.
Am preiswertesten ist graues Betonpflaster. Die edlere Pflaster-Variante wäre Natursteinpflaster bzw. Platten eventuell aus Granit, diese haben den Vorteil, dass sie nach Jahrzehnten immer noch gut aussehen. Betonpflaster verblasen mit der Zeit. Trotzdem sind Beton oder Naturstein langlebig Materialien. Es sollte ein Gärtner zu Rate gezogen werden, falls man selbst wenig von Pflastern weiß.
Pfaster-Tipps in nur sieben Schritten:
- Die eigentliche Terrassen-Fläche wird vorbereitet. Dabei sollte man 20-30 cm tief die Erde ausheben. Je tiefer, desto mehr Gewichtsbelastung.
- Danach wird die Fläche verdichtet. Entweder verwendet man einen Handstampfer oder noch besser eine Rüttelplatte. Rüttelplatten können im Baumarkt günstig ausgeliehen werden.
- Dann folgt die Tragschicht aus Schotter.
- Darüber kommt eine feine Schicht aus Splitt oder Sand, welche eben mit einem Brett abgezogen wird. Bei großem Pflasterfugen wird besser Splitt verwenden, damit sich hier später nicht so schnell Unkraut ansiedelt.
- Mit einem Gummihammer wird darin nun das Pflaster verlegt.
- Achtung! Die Ebene Fläche sollte ein leichtes Gefälle von 1-2 Prozent besitzen, das vom Gebäude weg zu Garten geht. So kann das Regenwasser zum Garten hin fließen und versickern.
- Wenn die Fläche fertig verlegt ist, wird die Fläche abgerüttelt und verdichtet somit die Pflasterarbeiten. Zum Schluss kehrt man feinen Fugensplitt oder Sand in die Fugenräume. Dieser Vorgang muss sorgfältig durchgeführt werden, um den Untergrund zu verdichten. Sonst könnte es passieren, dass sich das Pflaster schon nach dem ersten Winter stellenweise hebt oder senkt.
Nun ist meine Terrasse neu gepflastert und strahlt im neunen Gartendesign. Jetzt beginne ich mit meiner Gartendekoration – ein paar Lichtleuchten und schöne Pflanzentöpfe. Ist die Gestaltung getan, kann es los gehen mit meiner Grillparty und meine Terrasse kann sich sehen lassen.
Kategorien: Terrasse
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Verbot von Unkrautvernichter
14.04.2009, von Sascha - der Hobbygärtner 7 Kommentare
Jedes Jahr wieder das Selbe.
Unkraut in den Pflasterfugen, am Hauszugang, in der Garagenzufahrt oder auf der Terrasse. Leider lässt der feuchte Winter die Pflanzen in den Spalten und Fugen der befestigten Wege kräftig sprießen. Sobald das Ganze optisch nicht mehr ansprechend wirkt, werden natürliche Methoden (einfaches Herausreißen) oder nachhaltigere Methoden - Unkrautvernichter - eingesetzt.
Jedoch ist der Einsatz von chemischen Mitteln in Deutschland (für nicht landwirtschaftliche Nutzung) untersagt. Dieses grundsätzliche Verbot gilt auch für Hausmittel wie Salzwasser oder Essigreiniger. Bei einem ungenehmigten Einsatz, droht ein Bußgeld in Höhe bis zu 50 000 Euro.
Grund des Verbotes ist, dass die Mittel zur Unkrautbekämpfung oft auf Flächen eingesetzt werden, auf denen kein biologischer Abbau möglich ist. Wird beispielsweise auf einem Gehweg oder einer Garageneinfahrt mit Plattenbelag ein Mittel aufgebracht, kann dieses in die Kanalisation gelangen und den Wasserwerken große Probleme bereiten.
Um Unkraut trotzdem knieschonend zu Leibe zu rücken gibt es Möglichkeiten wie Gasflamme, Hochdruckreiniger oder elektrisch betriebenen Bürstengeräte zu benutzen.
Ich habe gestern die Fugen unseres Gartenwegs mit meinem Kärcher Hochdruckreiniger (günstig kaufen) bearbeitet und kann sagen, dass bei geringem Abstand zum Boden dem Unkraut die Hölle heiß gemacht wird.
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