Welche Abfälle gehören in den Komposter?
20.04.2009, von Svea - die Tulpe Kommentar hinzufügen

Die richtigen Gartenabfälle kompostieren | Quelle: pixelio.de
Nicht jede Abfälle eigenen sich für Ihre Kompostierung im heimischen Garten, denn der Kompost kann den Biomüll nicht ersetzen. Nutzen Sie gezielt Ihre wertvollen Küchen- und Gartenabfälle als natürlichen Dünger. Aber welche Abfälle darf man überhaupt in die Kompostierung geben? Hier unsere Kompost-Gos und No-Gos zur schnellen Übersicht.
KOMPOST-GOs:
- Kleine Mengen an Zeitungspapier und Pappe
- Teebeutel und Kaffeesatz
- Rohe Gemüse- und Obstreste: Aber bitte keine Zitrusfruchtüberreste!
- Eierschalen
- Verwelkte Blumen oder Kräuter
- Mist von Haustieren
- Rasenschnitt: Am Besten sollte dieser schon leicht angetrocknet sein, da sonst Fäulnisgefahr im Komposter besteht.
- Laub und Strauchschnitt: Strauchschnitt verrottet besser, wenn er vorher klein geschnitten wird.
- Holzasche: aber nicht mehr als drei Prozent der Kompostgesamtmasse.
KOMPOST-NO-GOs:
- Gekochtes, Fleisch und andere proteinhaltige Lebensmittel gehört einfach nicht in den Komposter. Vor allem locken diese Materialien Ratten und weitere Ungeziefer an.
- Pflanzenreste, die von einem Pilz befallen sind, gehören nicht auf den Komposte. Nutzen Sie lieber hierfür Ihre Biotonne.
- Schwer verrottbares Laub wie zum Bespiel von Walnuss- und Kastanienbäumen, Eiche oder Plantanen besser nicht in den Komposter tun.
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Komposter im Garten anlegen – aber wie?
20.04.2009, von Svea - die Tulpe 1 Kommentar

Komposter richtig anlegen | Quelle: pixelio.de
Wer seinen Humus im Garten mit wertvollen Nährstoffen füttern möchte, sollte das Kompostieren nicht außer Acht lassen. Allerdings kommt es hier auf die richtige Mischung an, denn der Kompost ist mehr als nur Abfall. Der April bietet sich hervorragend zum Kompost anlegen an und ist bereits in wenigen Schritten umsetzbar. Wir haben Ihnen eine Kompost-Übersicht erstellt, was Sie beim Kompostanlegen beachten sollten.
1. Kompostbehälter erhalten Sie in unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen - es muss nicht gleich die teuerste Luxus-Kompostvariante sein. Lassen Sie sich am Besten im Gartenfachhandel beraten oder bauen Sie sich mit etwas handwerklicher Fingerfertigkeit ein einfaches Kompost-Silo.
2. Wählen Sie für Ihren Komposter (günstig kaufen) einen ebenerdigen und halbschattigen Standort. Dabei sollten sie zum Nachbar-Grundstück mindestens einen halben Meter Abstand einhalten.
3. Der Untergrund für den Komposter sollte niemals aus Beton sein, denn sonst können die Destruenten (Würmer, Asseln, Bakterien oder Pilze) nicht in Ihre Kompostanlage eingreifen. Gut ist dabei ein direkter Erdkontakt.
4. Für das Anlegen des Kompostes sollten Sie eine unterste Schicht anlegen. Diese sollte mit lockerer Erde und groben Materialien aufgestockt werden, damit an dieser Stelle Sauerstoff in die Kompostanlage gelangen kann.
5. Die darauf folgenden Schichten sollten abwechselnd angelegt werden: zum einen Garten- oder zum anderen Küchenabfälle. Mit Hilfe von Brennnesseljauche können Sie die Verrottung fördern. Wenn Sie bereits einen Komposter im Garten hatten, können Sie auch Material vom Alten hinzufügen.
6. Zwei Mal im Jahr sollten Sie den Standort Ihrer Kompostanlage wechseln und neu aufstocken.
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