Flieder pflanzen und schneiden im Frühjahr?
5.05.2009, von Svea - die Tulpe 2 Kommentare

Flieder pflanzen und schneiden im Frühling? | Quelle: pixelio.de
Ich bekenne mich zum absoluten Flieder-Fan, ähnlich wie Eva auf ihrem Blog Gartengeflüster. Vor allem jetzt wo der Flieder seinen herrlichen, lieblichen Duft versprüht und die einzigartigen lila oder weiß Töne in den heimischen Gärten präsentiert. Ein Frühlingshüter im Garten, den man nie vergisst und schätzen lernt!
Meinen Nachbarn von gegenüber beneide ich um seinen zwei Meter hohen Fliederbaum (günstig kaufen), obwohl dieser bis zu fünf Meter hoch wachsen kann. Der Flieder gehört zu den Ölbaumgewächsen und steht gerne in sonniger bis halbschattiger Gartenlage. Er bevorzugt einen Windgeschützten Standort, meist in der Blütenheckenfront − wie der Goldflieder. Allerdings bevorzugt er mäßig trockene bis frische Gartenböden. Achtet bittet darauf den Flieder niemals zu übergießen, denn er kann auch eine sporadisch Trockenzeit überleben.
Auch wenn der Syringa vulgaris sehr anspruchslos und pflegeleicht ist, solltet ihr das Schneiden des Flieders nach der Blütenzeit verschieben. Bitte veranstaltet keine Radikalkur im Herbst, denn dann kann es passieren, dass er im darauf folgenden Jahr keine Blüten trägt. Also setzt euren Grünen Daumen eher auf fortlaufenden Schnitt beim Flieder! Der Flieder wird als Containerpflanze im Gartencenter angeboten und kann jederzeit angepflanzt werden. Natürlich nicht einpflanzen, wenn Bodenfrost und Winter herrscht! Ich werde nun meinen Nachbarn fragen, ob er mir ein paar schöne Blüten von seinem “Gemeinen Flieder” entbehren kann.
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Ostern im Garten
5.04.2009, von Svea - die Tulpe Kommentar hinzufügen
In den letzten Tagen sprießt die Sonne voller Wärme. Der heimische Garten zeigt sich nun von seiner schönsten Seite: Farbenfrohe Frühlingsblumen blühen an allen Ecken auf und lassen den Winter in weite Ferne rücken. Vor allem befindet sich der Hobbygärtner und Gartenliebhaber in den frühjährlichen Startlöchern. Denn nicht nur der Frühling ist im vollen Gange, sondern auch die Ostern-Blumenzeit steht vor der Tür. Daher heißt es nun: ran an die Osterblumen und rein ins Blumenbeet. Am Liebsten bewundere ich im April die Osterglocken. Aber worauf muss ich beim Einpflanzen dieser Blume achten? Oder hätte ich diese im Herbst anpflanzen müssen?
Die trompetenförmige Osterglocke gehört zu der Gattung der Narzissen (günstig kaufen) und ist fast anspruchslos und pflegeleicht. Am Liebsten mag sie einen Standort in der Sonne oder im Halbschatten mit bis gut durchlässigem Boden. Tatsächlich sollten die Zwiebeln bereits im September bis Dezember gepflanzt werden, bevor der Bodenfrost eintritt. Dabei sollte die Pflanzentiefe der Osterglocke doppelt so tief sein wie die eigentliche Größe. Vor allem kommen die gelb- oder weißblühenden Osterglocken in kleinen Gruppierungen besonders schön zur Geltung. Ausgezeichnet verträgt sie sich mit anderen Frühlingsblumen wie z. B. Tulpen oder Lilien. Einmal richtig angepflanzt, halten sie sich jahrelang und entfalten jedes Jahr aufs Neue ihre schöne Farbenpracht. Eine Vermehrung dieser Narzissenart erfolgt durch Zwiebelteilung im August oder Dezember.
Daher bin ich mit dem Einpflanzen meiner Osterglocken ein wenig spät dran. Aber dafür gestalte ich meine Terrakotta-Töpfe (günstig kaufen) mit bereits blühenden Osterglocken aus meiner Gärtnerei um die Ecke. Eine wunderschöne Dekoration auf meiner Gartenterrasse.
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