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Verbot von Unkrautvernichter

14.04.2009, von Sascha - der Hobbygärtner


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Jedes Jahr wieder das Selbe.

Unkraut in den Pflasterfugen, am Hauszugang, in der Garagenzufahrt oder auf der Terrasse. Leider lässt der feuchte Winter die Pflanzen in den Spalten und Fugen der befestigten Wege kräftig sprießen. Sobald das Ganze optisch nicht mehr ansprechend wirkt, werden natürliche Methoden (einfaches Herausreißen) oder nachhaltigere Methoden - Unkrautvernichter - eingesetzt.
Jedoch ist der Einsatz von chemischen Mitteln in Deutschland (für nicht landwirtschaftliche Nutzung) untersagt. Dieses grundsätzliche Verbot gilt auch für Hausmittel wie Salzwasser oder Essigreiniger. Bei einem ungenehmigten Einsatz, droht ein Bußgeld in Höhe bis zu 50 000 Euro.

Grund des Verbotes ist, dass die Mittel zur Unkrautbekämpfung oft auf Flächen eingesetzt werden, auf denen kein biologischer Abbau möglich ist. Wird beispielsweise auf einem Gehweg oder einer Garageneinfahrt mit Plattenbelag ein Mittel aufgebracht, kann dieses in die Kanalisation gelangen und den Wasserwerken große Probleme bereiten.

Um Unkraut trotzdem knieschonend zu Leibe zu rücken gibt es Möglichkeiten wie Gasflamme, Hochdruckreiniger oder elektrisch betriebenen Bürstengeräte zu benutzen.

Ich habe gestern die Fugen unseres Gartenwegs mit meinem Kärcher Hochdruckreiniger (günstig kaufen) bearbeitet und kann sagen, dass bei geringem Abstand zum Boden dem Unkraut die Hölle heiß gemacht wird.

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Kategorien: Gartenpflege
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7 Kommentare

1 Wurzerl { 15.4.2009 um 00:17 }

Ja, das liebe Unkraut! Am besten ist, man isst es einfach auf. Gierschsuppe oder Löwenzahnsalat kann man so dezimieren.
Bei mir ist das Unkraut einmal aus den Fugen abgefackelt worden. Nie wieder, das hat mir nicht gefallen, die kleinen Lebewesen, die auch in den Fugen leben, sie hatten keine Chance. Ich rupfe lieber wieder.
Lieber Gruss und danke für Deinen Besuch auf meiner Seite
Wurzerl

2 Annie Rose { 15.4.2009 um 12:28 }

Ich habe im letzten Nachbarn dabei beobachtet, wie sie im Sommer in die Rinnstein-Fugen Streusalz geschüttet haben. Das muß doch nicht sein. Ich sage immer, es gibt keine Unkräuter, nur Pflanzen, deren Wert wir noch nicht erkannt haben ;-)
Ich ernte zwar viele missbiligende Blicke, aber dafür hat heuer ein Igel bei uns überwintert.
Liebe Grüße,
Annie

3 Barbara { 15.4.2009 um 19:36 }

Ich glaube, dass nur die altbekannte Methode des Wurzelausgrabens dem Unkraut (für einen Moment wenigstens) den Garaus machen kann. Alles andere ist mehr oder weniger “Make-up” ;-) ! Vielen Dank für deinen Besuch auf meiner Seite!
Viele Grüsse, Barbara

4 Brigitte { 16.4.2009 um 08:20 }

Ich schließe mich uneingeschränkt Wurzerl und Barbara an und glaube schon auch, was Annie sagt, es sind halt Pflanzen. Ich rupfe das sogen. Unkraut prinzipiell aus und in meinem Garten findet man nur einen Rasenmäher. Aus den Fugen entferne ich das Unkraut per Hand, wir haben doch heute viel mehr Zeit zur Verfügung - aber leider auch viel zu viel Chemie und Technik. Mein Gedanke gilt immer auch den Kleinlebewesen, die bei bestimmten Methoden doch einfach keine Chance mehr haben. Ich sag blos Laubsauger.

Für deinen Besuch auf meiner Seite bedanke ich mich herzlich. Lieben Gruss, Brigitte

5 Svea, die Tulpe { 16.4.2009 um 21:24 }

Ich habe mir sogar ein U-förmiges Messer gekauft, um die Fugen schnell vom “Unkraut” zu befreien. Das hilft auch echt super… jedenfalls für einen Monat. Aber das Moos ist eher das Problem. Was macht ihr denn dagegen? Liebe Grüße Svea

6 Gaertnermeister Longen { 12.5.2009 um 23:59 }

Ackerbitopspezifisches Spontan Gewächs kann laut Pflanzenschutzgesetz nur auf Gärtnerischen- Forstwirtschftlichen- und Landwirtschaftlichen Flächen mit Spritzmittel bekämpft werden.Dazu zählt nicht der Gartenweg. Die Summe die im Raum steht ist richtig, doch gilt dies nur für gewerbliche Anwender.
Richtig ist auch das Glyposat, das ist der meist verbreitete Wirkstoff, nicht in die Kanalisation gelangen darf.
Die Geschäfte, die euch das verkaufen machen sich laut Pflanzenschutzgesetz strafbar.( ist wie in einer Apotheke der Verbraucher soll geschützt werden und muß mit ausreichender Beratung informiert werden)
Leider steht der Umsatz im Vordergrund.
Hinzu kommt das der Fachhandel meist von den Pflanzenschutzherstellern umsonst :-) geschult wird.

Ich kann nur eins sagen wir machen uns nicht strafbar und da gute alte Hacken ist immer noch die beste Methode.
Mechanische Unkrautvernichtung.

Will man einen schönen Garten muß man sich auch mal bücken.

MFG und viel Gartenlust statt Gartenfrust

7 Maria { 13.6.2010 um 14:55 }

ja ja das liebe Unkraut nur wenn man ständig hinterher ist kann man es im Zaum halten

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