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Anemone, Krokus, Schneeglöckchen – die ersten Frühblüher im Garten

 

Im Februar und März sprießen bereits die ersten Frühblüher im Garten. Wald-Anemone, Schneeglöckchen und Krokusse blühen und sorgen für die ersten farbigen Punkte der neuen Gartensaison. Märzenbecher, Leberblümchen, Buschwindröschen, Primeln in verschiedenen Sorten und Farben zeigen sich im März in Gärten und beim Spaziergang durchs Grüne. Anhaltend milde Temperaturen lassen die Frühblüher vorzeitig aus dem Boden schießen – hier sind einige schöne Fundstücke aus dem letzten Jahr:

Leberblümchen - die Blume des Jahress 2013 - lassen den Waldboden hier violett leuchten.

Leberblümchen – die Blume des Jahress 2013 – lassen den Waldboden hier violett leuchten.

Märzenbecher sorgen für Belebung im noch recht grauen und vermoosten Rasen.

Märzenbecher sorgen für Belebung im noch recht grauen und vermoosten Rasen.

 

Primeln sprießen hier in einem hellen Gelbton.

Primeln sprießen hier in einem hellen Gelbton.

Buschwindröschen blühen im alten Laub unter einer Gartenhecke.

Buschwindröschen blühen im alten Laub unter einer Gartenhecke.

 

Leberblümchen

Leberblümchen leuchten an einem Waldrand.

Märzenbecher zeigen sich im milden März 2014 schnell an vielen Ecken im Garten.

Märzenbecher zeigen sich im milden März 2014 schnell an vielen Ecken im Garten.

 

 

 

 

 

Weiß-violette Blüte einer Wald-Anemone

Eine Wald-Anemone mit schöner weiß-violetter Färbung.

 

 

 

 

 

Die Küchenschelle – ein besonderer Frühblüher
Einen Steingarten anlegen – die attraktive Alternative
Rasenpflege im Frühjahr – die besten Tipps
Rasen ansäen oder nachsäen im Frühling – so gelingt es

Schneeglöckchen im Winter

Schneeglöckchen haben sich unter Sträuchern hervorgearbeitet.

Gelber Krokus blüht schon im Februar.

Ein gelber Krokus leuchtet im Februar im matten Gras.

Die Küchenschelle – ein besonderer Frühblüher

 

Die Küchenschelle oder auch Kuhschelle, fachsprachlich Pulsatilla vulgaris genannt, gehört zu den besonderen Frühblühern. Die wilde Blume steht unter Naturschutz und ist immer seltener in Wiesen anzutreffen. Wir haben einige schöne wilde Exemplare an einem sonnigen, naturbelassenen Hang entdeckt. Küchenschellen bevorzugen kalkhaltigen Untergrund, idealerweise sonnige Hänge.  Das Hahnenfußgewächs ist aufgrund seiner prächtigen Blüten auch eine beliebte Zierpflanze und eignet sich besonders für einen Wildgarten oder einen Steingarten.

Küchenschellen mögen sonnige, kalkhaltige Wiesen-Hänge wie hier.

Küchenschellen mögen sonnige, kalkhaltige Wiesen-Hänge wie hier.

Nicht pflücken - die Kuhschellen sind inzwischen eine seltene Blumenart.
Nicht pflücken – die Kuhschellen sind inzwischen eine seltene Blumenart.

Küchenschellen als Heilpflanze

Küchenschellen gelten zudem als alte Heilpflanze. An sich ist der Frühblüher giftig, als Giftstoff wirkt das Protoanemonin. Nur ein Kontakt mit der Pflanze kann schon zu Hautreizungen und Blasenbildungen führen. Getrocknet verliert die Blume jedoch zunehmend die giftige Wirkung.

Heute wird sie vor allem in der Homöopathie eingesetzt. Früher galt die Küchenschelle auch als stimmungsaufhellende, angst-lindernde Heilpflanze, wurde bei Depressionen verwendet. Aufgrund ihrer krampflösenden und schmerzstillenden Wirkung wurde sie auch z.B. bei Menstruationsbeschwerden verabreicht.

Einen Steingarten anlegen – die attraktive Alternative
Rasenpflege im Frühjahr – die besten Tipps
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Alternative Kiesgarten – so legen sie ihn an

Küchenschellen in einer wilden Wiese

Küchenschellen oder Kuhschellen sind in wilden Wiesen immer seltener zu entdecken.

 

 

Rasenpflege im Frühling: Tipps zum Vertikutieren, Düngen, Mähen

 

Im Frühling, wenn nicht mehr mit längerem Frost zu rechnen ist, ist Rasenpflege ein wichtiges Thema für jeden Garten-Besitzer. Gerade nach der kalten Jahresszeit braucht Ihre Rasenfläche intensive Pflege – der ideale Zeitpunkt zum Vertikutieren, Düngen und Nachsäen.

Häufig sind nach dem Winter die Rasenflächen strapaziert und verdichtet durch Schneelast und permanente Nässe, der Rasen hatte kaum Luft zu atmen. Moos und Verfilzungen dominieren die Grünflächen. Oder es kommen graubraun verfärbte Stellen zum Vorschein – hierbei kann es sich um Schneeschimmel handeln.

Boden abrechen oder vertikutieren

Der typische matte und abgenutzte Rasen im Frühjahr: Rasenpflege ist jetzt dringend notwendig.

Der typische matte und abgenutzte Rasen im Frühjahr: Rasenpflege ist jetzt dringend notwendig.

Was ist zu tun? Mähen Sie in einem ersten Schritt Ihren Rasen, allerdings nicht zu kurz (falls der Rasen durch das letzte Mähen im Herbst noch kurz ist, reicht das aus). Im nächsten Schritt rechen Sie Ihren Garten gründlich ab. Damit entfernen Sie Moos, Filz, abgestorbene, faule oder schimmlige Halme und das Gras kommt zu mehr Luft. Dadurch wird das Wachstum und Wiederergrünen des Rasens im Frühling unterstützt.

Häufig greifen Hobbygärtner auch zu manuellen oder Elektro- bzw. Benzinvertikutierern. Dabei wird die Grasnarbe noch tiefer angeritzt – achten Sie darauf, den Rasen nicht zu stark zu verletzen. Ein entscheidender Faktor ist das Wetter. Das Vertikutieren sollte nicht bei lang andauernder Trockenheit oder Hitze durchgeführt werden, denn der Rasen muss nach dem Vertikutieren die Möglichkeit haben schnell nachzuwachsen – und dazu ist Feuchtigkeit notwendig.

Rasen im Frühjahr düngen

Anschließend kann die Rasenpflege durch Düngen unterstützt werden. Idealer Zeitpunkt für das Rasendüngen ist zweimal pro Jahr – Frühling und Herbst. Organisch-mineralische Dünger finden sich in fast jedem Baumarkt. Beim Ausstreuen des Düngers ist auf regelmäßige Verteilung zu achten. Düngen Sie Ihren Rasen nicht zu intensiv, dosieren Sie die Menge – sonst “verbrennt” der Rasen gerade bei folgender Trockenperiode. Ideal ist also auch nach dem Düngen für ausreichend Feuchtigkeit zu sorgen. Mähen Sie im Anschluss nicht zu kurz, damit sich der Rasen nach den Maßnahmen gut erholen und wachsen kann.

Rasen nachsäen

Unterstützend dazu ist es sinnvoll, über Rasenlöcher oder braune Stellen neu anzusäen. Frischer Grassamen kann gerade nach dem Vertikutieren und Düngen gut die Lücken in Ihrer Rasenfläche schließen. Beginnen Sie mit der Aussaat erst bei konstant hohen Bodentemperaturen – über acht Grad Celsius werden empfohlen. Auch nach dem Säen sollten die nachgesäten Stellen feucht gehalten und bei Trockenheit gewässert werden, damit die Grassamen keimen. (Rasen säen – die besten Tipps)

Rasenpflege im Frühling - der Weg zur dichten Rasen-Fläche im Frühling.

Durch frühzeitige Pflege wächst Ihr Rasen schnell nach – und spätestens im Mai freuen Sie sich über eine satt-grüne und gesunde Rasenfläche.

 

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