Kategorie — Gartengestaltung
Kies Garten - Ideen zur Gartengestaltung
12.06.2010, von Sascha - der Hobbygärtner 1 Kommentar
Es muss nicht immer der stark bewachsene Gartensein. Auch ein Kies Garten kann viel Freude bereiten und wuderschön aussehen. Diese Gestaltungsvariante ist sehr praktisch für diejenigen unter euch, die eher wenig Zeit haben sich um ihren Garten zu kümmern.
Ihr fragt euch jetzt was ein Kies Garten sein soll? Dabei handelt es sich um eine zu großen Teilen mit Kies bedecketen Fläche im Garten. Ihr denkt jetzt sicherlich: “Kies Garten? Das wird doch alles nur grau und unbelebt aussehen.” Aber das stimmt nicht unbedingt. Kies gibt es in den unterschiedlichsten Variationensformen- und auch Farben. Man kann damit gestalterisch sehr schöne Dinge erreichen. Außerdem ist der Sinn und Zweck eines Kies Garten die sporadische Bepflanzung trotz des meist kargen Gesteins.

Ein Kies Garten in einer japanisch angehauchten Variante
(A.Dreher / pixelio.de)
Um der nicht ganz natürlichen Form der Bepflanzung unter die Arme zu greifen ist die Wahl eines sonnigen Plätzchens für das Areal unumgänglich.
Für die Bepflanzung kommt beispielsweise der Bambus in Frage, da er zeitweise mit einer geringen Bewässerung auskommt. Mehr erfahrt ihr unter: Anlegen eines Kies Garten
Es sollte jedoch jedem bewusst sein, dass die Gartenform Kies Garten auch seine preislichen Tücken hat. Wenn man bedenkt, dass man im Baumarkt für 25 kg Kies teilweise 4 Euro bezahlt und diese Menge gerade einmal für ca. einen viertel Quadratmeter reicht, kann ein solcher Garten ein teuerer Spaß werden.
Wer Lust und Motivation für die Gestaltung eines Kies Garten hat kann dies auch als Laie durchführen. Jedoch sollten vorher auf jeden Fall erfahrene Personen zu Rate gezogen werden. Am Besten ihr lasst euch diese Gartenvariante jedoch von einem Fachmann realisieren.
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Baum fällen - Ein Mammutbaum muss weichen
21.04.2010, von Sascha - der Hobbygärtner 1 Kommentar
Hallo liebe Leser,
ich werde heute von einer traurigen Angelegenheit berichten. In unserem Vorgarten stand bis letztes Jahr ein stolzer und wunderschöner Mammutbaum. Dieser musste jetzt leider der Vernunft weichen.
Ca. 30 jahre war der “Kleine” alt. Bis auf 18 Meter hat er es geschafft zu wachsen.
Früher diente mir der Baum als Klettergerüst (er war damals aber auch noch nicht ganz so hoch).

Er war zwar wunderschön, brachte aber auch einige Probleme mit sich.
Ein kleines waren die Nadeln, die unaufhörlich von ihm herabregneten. Ein eher vertretbares Problemchen.
Ein größeres Problem war einfach die Breite des Baums, welche er mit den Jahren erlangte.
Immer weiter oben mussten die Äste abgeschnitten werden um nicht die umliegenden Hauswände zu belästigen.
Vor ein paar Jahren galt auch noch der sich in der Nähe befindliche Öltank unseres Hauses als Gefahr. Denn die Wurzeln bohrten sich unaufhaltsam weiter durch das Erdreich. Dieses Problem ist jetz gelöst, da der Tank außer Betrieb ist. Hätte der Tank jedoch Schaden genommen hätte es zu hohen Kosten kommen können, da das austretende Öl die Umwelt verschmutz hätte.
Nunja.. wie gesagt musste es also sein. eine Firma sollte den Baum fällen. Es war nicht einfach jemanden zu finden der sich den Mammutbaum vorgenommen hat. Mehrere Anfragen bei unterschiedlichen Firmen waren notwendig um jemanden zu finden der die Aufgabe übernahm. Das Problem war, dass die meisten Firmen eine kontrollierte Fällung vorgeschlagen haben. Diese Methode war jedoch nicht in unserem Sinne, da der Baum nur einen sehr wenig Platz gehabt hätte auf die Straße zu fallen. Da Risiko, dass der Baum auf einem Dach unserer Nachbarn landen würde oder einen Vorgarten zerschmettert war einfach zu groß.
Wir haben aber dann doch jemanden gefunden der den Auftrag in unserem Sinne ausführte. Es sollten erst die Äste abgesägt und anschließend der Stamm Stück für Stück gekürzt werden.
Eine super Anlaufstelle um günstig Leute zu finden die eine solche Aufgabe übernehmen ist http://www.myhammer.de
Anbei sind nun ein paar Bilder, die mich sehr traurig machen.
Es war nicht leicht den Baum Stück für Stück fallen zu sehen.
Deshalb überlegt euch gut ob ihr euch einen solchen Baum pflanzt. Irgendwann werdet ihr euch höchstwahrscheinlich von ihm trennen müssen.
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Baum fällen:









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Baum fällt:



Aber so ein Mammutbaum hinterlässt auch eine Menge an Gartenabfällen, die es zu entsorgen galt. Der zerkleinerte Stamm fand einen Abnehmer der seinen Ofen damit heizen wollte und die Äste landeten in der Kompostierungsanlage.


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Die Regentonne: Stechmücken vs. Fischzucht
30.05.2009, von Sascha - der Hobbygärtner 1 Kommentar
Vor einigen Jahren hab ich bei uns im Garten ein Gartenhaus gebaut. Um das Regenwasser vom Dach zu sammeln und somit Kosten für die Gartenbewässerung zu sparen, bekam das Gartenhaus Regenrinnen und darunter zwei Regentonnen. Da ich für die üblichen großen Regentonnen zu wenig Platz hatte, nahm ich stattdessen die typisch blauen Maischefässer. Doch das wird mir inzwischen zum Problem…

Regentonne mit Stechmückenlarven (roter Pfeil)
Denn letzte Woche war es ja mal wieder längere Zeit richtig heiß und trocken. Natürlich bekamen meine Pflanzen in ihrer momentanen Wachstumsphase einiges an Wasser. Als ich mich mit der Gießkanne jedoch der Regentonne näherte, kamen mir eine ganze Menge Stechmücken entgegen geflogen. Das ist auch nicht verwunderlich: Stechmücken legen ihre Larven in stehenden Gewässern ab. Dort entwickeln sich diese, schlüpfen schließlich und werden zu diesen kleinen nervigen Viechern. Meine Regentonnen sind also die perfekte Kinderstube für die Stechmücken. Doch meine Tierliebe zu ihnen hält sich stark in Grenzen, spätestens seitdem ich letzte Woche in meinem Garten gegrillt und gefeiert hab und dort von den lästigen Mücken keine Minute in Ruhe gelassen wurde.
Was kann ich nun gegen diese quasi selbstgemachte Stechmückenplage tun? Ich dachte zuerst daran, die Regentonnen abzudecken. Dafür gibt es ja extra Deckel. Nur bei meinen Maischefässern ist das etwas schwierig, zumal die Deckel keine Öffnung für das herunterlaufende Regenwasser haben und ich somit jedesmal bei Regen erst die Deckel wieder entfernen müsste. Auch ein Fliegengitter über die Regentonne zu spannen ist kontraproduktiv, schließlich will man ja ab und zu mit der Gießkanne Wasser aus der Tonne schöpfen.
Die rettende Idee gab mir Chris. Er hatte hier schon einmal über seinen Gartenteich berichtet und erklärte mir, dass er bei sich daheim einfach ein oder zwei kleine Goldfische aus dem Gartenteich nimmt und sie in die Regentonne setzt. Denn wie wir alle wissen, ernähren sich Fische auch gerne von Fliegenlarven. Fazit: Einen Goldfisch in der eigenen Regentonne auszusetzen schlägt (mehr als) zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn erstens können sich keine Stechmücken mehr entwickeln und ich bleibe von der Plage verschont. Und zweitens habe ich im Herbst dann zwei große, gut genährte Goldfische.
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Anschlag auf den Gartenteich!
4.05.2009, von Chris 3 Kommentare
Am Morgen des gestrigen Sonntags wurde ein Anschlag auf unseren heimischen Gartenteich verübt. Der Täter ist bisher flüchtig, allerdings konnten Fußabdrücke festgehalten werden. Mehrere Fische sind entwendet worden.
Ein Fischreiher, auch bekannt als Graureiher, hat am frühen Sonntagmorgen unbemerkt unseren Gartenteich besucht und mehrere Fische gefrühstückt. Darunter war leider auch unsere Teichmutter, ein weißes etwa 30 cm langes Goldfischweibchen, das uns über mehrere Jahre Freude bereitet hat. Neben der Goldfischmutter wurden auch mehrere Shubunkis, eine Weiterentwicklung der Goldfische, die eine blaue Farbe in sich tragen, entwendet.
Da Fischreiher bzw. Graureiher unter Naturschutz stehen, dürfen und sollten sie nicht einfach getötet werden. Daher bedarf es an einiger List, den Gartenteich vor Fischreihern zu schützen.
Damit ein solcher Anschlag nicht auf weitere Teichbesitzer verübt wird, hier ein paar Tipps:
1. Zum Fernhalten der Fischreiher kann zum Beispiel ein Fischreiherschreck verwendet werden. Ein Fischreiherschreck ist eine Kombination aus Gartenschlauch und Bewegungsmelder. Sobald ein Fischreiher im Anflug ist sprudelt Wasser aus dem Schlauch. Damit sollte der Fischreiher erstmal abgeschreckt sein.
2. Eine ähnliche Variante ist ein akustischer Fischreiherschutz. Anstelle des sprudelten Wassers erscheint bei Bewegung ein Signalton.
3. Alle Gegenstände die glänzen oder Licht spiegeln lenken den Fischreiher ab. Da Fischreiher ein ungestörtes Jagdrevier bevorzugen, sollten sie mit einer solchen Maßnahme ebenfalls abgeschreckt werden.
Hier kann beispielsweise eine glänzende Folie verwendet werden, die in Form einer schwimmenden Pyramide auf dem Gartenteich schwimmt. In diesem Fall spricht man von einer schwimmenden Vogelscheuche.
4. Dem Fischreiher sollte keine Landemöglichkeit am Rande des Gartenteichs gewährt werden. Fischreiher landen vorzugsweise direkt im Flachwasser oder am Teichrand. Daher sollten dicht um Ihre Wasserfläche große, runde Steine, Gartenskulpturen oder Blumentöpfe (günstig kaufen) platziert werden.
Nicht ganz so ansehnlich aber ebenso wirkungsvoll ist ein 60cm hoher Drahtzaun rund um den Teich.
5. Neben den wirkungsvollen Maßnahmen direkt am Teich kann auch bereits der Landeanflug des Fischreihers vermieden werden. Fischreiher benötigen relativ viel Platz für ihren Landeanflug. Ein Vogelnetz oder ein Laubschutz als Teichabdeckung kann den Fischreiher bereits im Landeanflug irritieren. Bei dieser Methode sollte aber darauf geachtet werden, dass sich keine kleineren Vögel in dem Vogelnetz verfangen. Ist dies der Fall, sollte das Vogelnetz wieder entfernt werden.
6. Eine weitere Methode zum Fernhalten von Fischreiher ist das Überspannen des Gartenteichs mit einem dünnen Blumendraht bzw. einer Angelsehne, die zudem in der Sonne glitzert. Die Drähte sollten dabei in eine Richtung im Abstand von ca. 30cm und einmal im rechten Winkel dazu im Abstand von ca. 50cm gespannt werden. Die grobe über Kreuz gespannten Drähte schränken den Bewegungsfreiraum eines Fischreihers im Gartenteich stark ein, dass er sich im besten Fall nach einem anderen Fischteich umsieht.
Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass man bei der Teichpflege durch die gespannten Drähe behindert wird.
7. Eine relativ simple Methode ist das Aufstellen einer
Fischreiherattrappe (günstig kaufen). Man geht davon aus, dass Fischreiher nicht an Teichen von anderen Fischreihern jagen. Die Fischreiherattrappe symbolisiert dem echten Fischreiher, dass der Teich bereits belegt ist.
Diese Methode hat bei unserem Gartenteich leider nicht funktioniert.
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Gartenterrassen mit Pflasterarbeiten neu anlegen
22.04.2009, von Kami 2 Kommentare

Terrasse richtig anlegen | Quelle: pixelio.de
Das graue Wetter ist vorbei gezogen und jetzt tritt die Farben frohe Zeit ein. Ach, meine Gartenterrasse sollte auch mal wieder einen neuen Schliff bekommen, falls ich meine Freunde zum Grillen einladen möchte. Am besten erstelle ich einen Gestaltungsplan, wie ich vorgehen werde.
Als erstes muss die Terrasse gepflastert werden. Natürlich könnte ich auch betonieren oder Holz verwenden, da ich aber einen robusten, lang anhaltenden und pflegeleichten Boden haben möchte, ist das Pflaster am ehesten für mich geeignet. Zudem haben gepflasterte Flächen eine große Auswahl an Verlegemustern und verschiedenförmigen Materialien.
Nachdem meine Terrasse neu gepflastert ist, muss ich nur auf sehr gute Pflege achten. Ab und an mal die Pflaster kehren. Lästig wird es dann, wenn sich mit der Zeit Moose und Unkraut bilden. Mit einem Fugenkratzer und diversen Herbizide-Sprühern, ist Unkraut schnell aus dem Weg geschafft. Moose und Schmutz entfernt man mit einem Hochdruckreiniger (günstig kaufen) oder mit einer Wurzelbürste.
Am preiswertesten ist graues Betonpflaster. Die edlere Pflaster-Variante wäre Natursteinpflaster bzw. Platten eventuell aus Granit, diese haben den Vorteil, dass sie nach Jahrzehnten immer noch gut aussehen. Betonpflaster verblasen mit der Zeit. Trotzdem sind Beton oder Naturstein langlebig Materialien. Es sollte ein Gärtner zu Rate gezogen werden, falls man selbst wenig von Pflastern weiß.
Pfaster-Tipps in nur sieben Schritten:
- Die eigentliche Terrassen-Fläche wird vorbereitet. Dabei sollte man 20-30 cm tief die Erde ausheben. Je tiefer, desto mehr Gewichtsbelastung.
- Danach wird die Fläche verdichtet. Entweder verwendet man einen Handstampfer oder noch besser eine Rüttelplatte. Rüttelplatten können im Baumarkt günstig ausgeliehen werden.
- Dann folgt die Tragschicht aus Schotter.
- Darüber kommt eine feine Schicht aus Splitt oder Sand, welche eben mit einem Brett abgezogen wird. Bei großem Pflasterfugen wird besser Splitt verwenden, damit sich hier später nicht so schnell Unkraut ansiedelt.
- Mit einem Gummihammer wird darin nun das Pflaster verlegt.
- Achtung! Die Ebene Fläche sollte ein leichtes Gefälle von 1-2 Prozent besitzen, das vom Gebäude weg zu Garten geht. So kann das Regenwasser zum Garten hin fließen und versickern.
- Wenn die Fläche fertig verlegt ist, wird die Fläche abgerüttelt und verdichtet somit die Pflasterarbeiten. Zum Schluss kehrt man feinen Fugensplitt oder Sand in die Fugenräume. Dieser Vorgang muss sorgfältig durchgeführt werden, um den Untergrund zu verdichten. Sonst könnte es passieren, dass sich das Pflaster schon nach dem ersten Winter stellenweise hebt oder senkt.
Nun ist meine Terrasse neu gepflastert und strahlt im neunen Gartendesign. Jetzt beginne ich mit meiner Gartendekoration – ein paar Lichtleuchten und schöne Pflanzentöpfe. Ist die Gestaltung getan, kann es los gehen mit meiner Grillparty und meine Terrasse kann sich sehen lassen.
Kategorien: Terrasse
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Rosen pflanzen - wichtig ist der richtige Gartenplatz
16.04.2009, von Sascha - der Hobbygärtner 3 Kommentare
Heute habe ich zusammen mit dem Hausherren (meinem Vater), 4 Beetrosen und 2 Edelrosen gepflanzt.
Um unser mitlerweile nicht mehr ganz so schönen Garten am “Hang” zu verschönern, machten wir uns also ans Werk.

Ich beim Rosen pflanzen
Rosen lieben die Sonne. Um die Rosen (günstig kaufen) zu pflanzen war es also eine Grundvoraussetzung die richtige Standortwahl zu treffen. Kurze Denkpause und schon waren 4 sehr gute Plätze gefunden. Die anderen 2 Pflanzorte wurden meiner Meinung nach nicht besonders gut gewählt.
An diesen 2 Stellen ist es alles andere als sonnig. Aber abwarten und Tee trinken. In diesen beiden fällen hat die “Hausherrin” gesprochen. Sehen wir es mal als Experiment.
Ich werde euch im Laufe des Frühlings von der Entwicklung dieser (und auch der anderen) Rosen auf dem Laufenden halten.

Dies ist einer der sonnigen Plätze in unserem Garten
Im Garten bevorzugen Rosen einen sandig-lehmigen Boden, welcher ausreichend in die Tiefe reicht. Trotz Präferenz, sind sie jedoch nicht sonderlich wählerisch. Man kann sie
praktisch in allen Bodenarten pflanzen, solange man eine gewisse Bodentiefe zu Verfügung hat.

Die richtige Tiefe braucht das Loch
Die sehr lehmige Erde vermischten wir trotzdem vorsichtshalber mit ausreichend Blumenerde.

Die fertig eingepflanzte Rose
Anschließend noch ordentlich gießen - fertig.
Ich hoffe sehr, dass die schönen Blumen sich in unserem Garten wohl fühlen und kräftig sprießen. Ich werde euch, wie schon erwähnt, im Laufe des Frühlings über die Entwicklung auf dem Laufenden halten.
Kategorien: Gartengestaltung
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Teichpflege im Frühjahr
8.04.2009, von Chris 3 Kommentare
Gleich dem übrigen Garten liegen die Arbeiten am Gartenteich sowohl im Frühjahr, als auch im Herbst.

Wichtig bei einem Gartenteich ist vor allem die Wasserqualität, da das Wohlbefinden der Teichpflanzen und der Tiere von ihr abhängig ist.
Daher sollten nach dem Winter die angebundenen Pumpen und Filter überprüft werden, sofern diese vorhanden sind. So muss bei einem Wasserfilter beispielsweise die Funktion der UV-Lampe kontrolliert werden. Diese wird zum Abtöten der Algen benötigt.
Aber auch bei den Pflanzen muss man einiges beachten. So sollte man den Teich die meiste Zeit des Jahres in Ruhe lassen und den Zeitpunkt der Teichpflege auf wenige Tage im Jahr beschränken. Ständiges Umpflanzen und Herumwühlen bringt das gesamte Teichleben durcheinander. Da im Frühjahr sowieso einige Arbeiten am Teich erledigt werden müssen, sollte man möglichst viele Arbeitsschritte bereits im Frühjahr hinter sich bringen. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass man im Sommer seinen Teich genießen kann.
Wer in Besitz eines Teichsaugers ist, sollte im Frühjahr seinen Gartenteich von gesunken biologischen Substanzen wie Laub und Blütenstaub befreien.
Wer dies verpasst könnte im Sommer mit Algen zu Kämpfen haben, da diese biologischen Abfälle auf dem Grund des Teichs wie ein Dünger für Algen und andere ungewünschte Pflanzen dienen kann.
Aus diesem Grund werde ich mein Osterwochenende wohl damit verbringen meinen Gartenteich mal wieder zu pflegen.
Kategorien: Gartenteich
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